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Die historische Entwicklung der Seeland - Region

Ende der Kreidezeit
2. Harzauffaltung - Bildung der Halberstädter Kreidemulde, die sich in ihren östlichen Ausläufern bis in unser Gebiet erstreckte


Tertiär (Eozän)
In der sumpfigen Senke breiten sich Braunkohlenwälder aus - Entstehung der Braunkohlenlagerstätten in den Einzelbecken bei Aschersleben, Königsaue, Nachterstedt und Frose


Eiszeit
Durch Salztektonik und Ablaugungsvorgänge im Untergrund und durch die abfließenden Gletschergewässer sowie durch die eiszeitliche Eine entstand in dem Senkungsgebiet ein rinnenförmiger, 8 km langer und ca. 1,5 km breiter, im Durchschnitt 3 m tiefer See.

 

Eiszeitliche Seeausdehnung

 

Eiszeitliche Seeausdehnung

 

 

Mittelalter
Verlandung des See's


1446
Der Halberstädter Bischof Burchard III. ließ bei Gatersleben einen Damm errichten, um das Wasser der Selke in das Seebecken zu leiten - erneute Seebildung.

 

Maximalausdehnung vor der Verlandung

Maximalausdehnung vor der Verlandung

 

16. Jahrhundert
Rückgang des See's - Versumpfung

 

1703-1710
Unter Friedrich 1. Trockenlegung des See's - Entwässerung durch ein Grabensystem zur Selke

 

See nach der Trockenlegung

 

See nach der Trockenlegung

 

1828
Entdeckung der Braunkohlenvorkommen im Raum Aschersleben (E. Douglas) mit Aufnahme des Braunkohlenabbaues im Tiefbau - Grube Georg -


1853
Bildung der Gewerkschaft "Concordia" bei Nachterstedt durch Zusammenschluss mehrerer Gruben


1856
Übergang vom Abbaubetrieb im Tiefbau in den Tagebaubetrieb


1920
Ende des Ascherslebener Braunkohlenbergbaus durch Einsturz der Tiefbauhohlräume entsteht der heutige "Ascherslebener" oder "Wilslebener See".


1928
Alt-Nachterstedt muss dem Kohleabbau weichen und wird etwa 1 km südlich neu aufgebaut.


1964
Der Ort Königsaue wird durch einen Tagebauneuaufschluss überbaggert und wird für die bäuerliche Bevölkerung als Neu Königsaue errichtet. Der größte Teil der Einwohner von Königsaue wird nach Aschersleben in das "Königsauer Viertel" umgesiedelt.


1991
Einstellung der Kohleförderung im Raum Nachterstedtl/Schadeleben Beginn der bergbaulichen Sanierung mit den vorhandenen Tagebaugroßgeräten


1996
Verschrottung des letzten Tagebauriesen, eines Absetzers, in der Grube durch Sprengung


20.12.1996
Abstellen der Grundwasserpumpen am tiefsten Punkt des Tagebaurestloches


23.01.1998
Der sich langsam mit Wasser füllende Tagebau Nachterstedt - ehemals Grube "Concordia" - wurde von der Bevölkerung auf den Namen "Concordia See" getauft

 
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